Wanderung der Damen am 4. September 2004
An der Juraflanke von Niederbipp nach Attiswil
Die diesjährige Wanderung wurde von den Volleyballspielerinnen Nicole Schwab und
Claudia Baumgartner organisiert. 15 Damen schlossen sich diesem Ausflug an. Nach
der Anreise per Bahn gönnten wir uns einen stärkenden Kaffee auf einer angenehm
besonnten Terrasse in Niederbipp. Die anschliessende 1. Etappe unserer Wanderung
war zugleich die anstrengenste: ca. 1 Stunde lang steigt man durch einen wunderschönen
Buchenwald 300 Höhenmeter zur Burgruine Erlinsburg nordöstlich von Niederbipp empor.
Diese liegt auf 750 m ü.M. Bei klarer Sicht hätte man die faszinierende Alpenkette
erblicken können. Von der nahegelegenen Autobahn hörte man nichts. Auf dem ganzen
Weg war uns keine Menschenseele begegnet. (Ausgenommen ein paar Autos ab und zu.)
Nach einem kleinen Zwischenstopp mit Imbiss und Erklimmung der Ruine nahmen wir
die 2. Etappe in Angriff. Der Weg führt uns nun in südwestliche Richtung über die
Walderalp und den Weiler Walden zum Dorf Wolfisberg. Zwischen Wolfisberg und Rumisberg
assen wir auf einer Wiese unser Picnic, marschierten weiter nach Rumisberg in freudiger
Erwartung eines belebenden Kaffees in der Dorfbeiz! Aber eben. Einladend gedeckte
Tische, behagliche Kissen auf den Stühlen, Menükarten – aber geschlossen. Kein Kaffee,
keine Toilette. Also „dürebisse“ und weiter nach Attiswil. Der Weg führte mal durch
Wälder, dann wieder über Wiesen, mal hinauf und wieder hinunter. Im malerilschen
Attiswil sah man überall alte Mühlesteine. Entweder stehen sie als Schmuckstein
vor dem Haus oder sind gleich in der Hausmauer integriert. Mitten durch das Dorf
floss natürlich der Bach. Seinerzeit wohl genutzt, heute werden damit lediglich
die Dorfbrunnen gespiesen. Dann endlich die ersehnte Erfrischung im einzig offenen
Lokal weit und breit. Dies war zugleich das Ende unserer Wanderung. Mit der Schmalspurbahn
ging es dann noch weiter nach Solothurn. Zurück in der Zivilisation machten wir
einen Treffpunkt aus (Kirche) und verteilten uns je nach Bedürfnis in Gruppen auf.
Am Treffpunkt fiel uns sofort ein Typ mit Kopftuch auf! Ja, Chris von Rohr, Bürger
von Solothurn. Viel sympathischer waren aber die flotten Typen, die uns vor der
Kirche abgelichtet haben. Früh abends ging es dann in die Pizzeria Wengihus. Dort
wurde ausgezeichnet für uns gekocht und wir wurden optimal bedient. Alles in allem
war es ein gelungener Tag. Auch die Heimfahrt verlief reibungslos. Tipps: - ideale
Winterwanderung! - Statt Picnic, Gaststätte Wolfisberg (grosse, ziemlich windgeschützte
Gartenwirtschaft mit Aussicht auf die Alpenkette)
Bilder-Gallery
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Autor: |
Claudia Baumgartner |
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Fotos: |
Claudia Baumgartner |
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Datum: |
8. Dezember 2004 |
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